Reisebeschreibung:
Naturerlebnis pur – das ist Island! Erleben Sie auf einer speziell zusammenge- stellten Reiseroute die einzigartige Natur von Vulkanen, Geysiren, Gletschern, Fjorden und Wasserfällen. Wir haben den Monat September als Reisezeit gewählt, da dieser Monat zum einen noch die Möglichkeit für interessante Hochland-Touren bietet und zum anderen bereits optimale Chancen für die Sichtung von Polar- lichtern bestehen. Der Nordosten Islands ist eine der besten und landschaftlich interessantesten Gegenden zur Beobachtung von Polarlichtern (Aurora Borealis). Der Mývatn ist berühmt für seine beeindruckenden Naturwunder und das Herz einer faszinierenden Vulkanlandschaft. Hier gibt es fast alle bekannten Er- scheinungsformen des Vulkanismus, darunter auch Pseudokrater und Tafelvul- kane. Das Gebiet wurde einst als Übungsgelände für die US-amerikanische Raumfahrtsbehörde NASA aufgrund der mondähnlichen Verhältnisse ausgewählt. Auf der Rundreise darf der Vatnajökull-Nationalpark, einer der größten Nationalparks Europas, nicht fehlen. Der größte Gletscher Europas dominiert hier die Landschaft mit seinen vielen Gletscherzungen und Eisbergen. Natürlich besuchen wir auch klassische Island-Reiseziele wie die historische Versamm- lungstätte Þingvellir, den berühmten Geysir oder die nahe des Polarkreises gelegene grüne Stadt Akureyri.
Neumond: 08.09.2010; Tag-und-Nacht-Gleiche: 23.09.2010
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Reiseprogramm:
Tag 1: Do. 02.09.
Flug nach Island und Transfer Reykjavík
Mittags Linienflug mit Icelandair ab Frankfurt nach Island Flughafen Keflavik (Flugdauer ca. 3,5 Std., Zubringerflüge nach Frankfurt gibt es auf Anfrage). Erste Eindrücke der Vulkaninsel beim 45-minütigen Transfer nach Reykjavik. Stadtrundfahrt in Reykjavik, der nördlichsten Haupstadt der Welt. Reykjavík bedeutet „Rauchbucht“ und wurde von dem ersten Siedler Ingólfur Arnarson so benannt. Abendessen im Hotel.
1 Übernachtung im Hotel in Reykjavik
Tag 2: Fr. 03.09.
Die Goldene Rundstraße
Heute entdecken wir Geysire, Wasserfälle, historische Gemeinden und vieles mehr. Die Goldene Rundstraße führt uns durch den Nationalpark Þingvellir. Hier wurde seit 930 das jährliche Þing der isländischen Siedler abgehalten, welches das älteste noch bestehende Parlament der Welt ist. Þingvellir gilt noch heute als wichtigstes Gebiet des Landes, da hier nicht nur Geschichte geschrieben wurde, sondern auch die Geologie von großer Bedeutung ist. Hier wird das Auf- einanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch Felsspalten und Risse sichtbar. Das geothermale Hochtemperaturgebiet Geysir, mit den regelmäßigen Eruptionen des Strokkurs und vielen heissen Quellen ist unser nächstes Ziel. Unser letzter Höhepunkt heute ist der beliebteste Wasserfall Islands, Gullfoss (der goldene Wasserfall). Er ist in zwei Stufen geteilt und 32 m hoch. Einst sollte der Wasserfall zur Stromversorgung benutzt werden, doch Sigriður Tómasdóttir kämpfte gegen diese Pläne und gewann den Kampf. Sie wird heute als Heldin des Wasserfalls angesehen, und so wurde ihr ein Denkmal am Wasserfall errichtet.
1 Übernachtung im Hotel in Selfoss
Tag 3: Sa. 04.09.
Selfoss - Hochlandpiste Landmannalaugar - Eldgjá - Kirkjubæjarklaustur* Nach dem Frühstück Weiterfahrt in eine der berühmtesten und schönsten Gegenden der Insel, Landmannalaugar. Die Gegend ist vom Vulkanismus geprägt. Atemberaubende Rhyolith-Berge und Formationen in allen möglichen Farben sind hier entstanden. In Landmannalaugar finden wir auch eine geothermale Quelle, in der Baden erlaubt ist. Hier gilt jedoch: Natur pur! Denn es gibt keine Um- kleidekabinen. Weiter geht es über eine abenteuerliche Hochlandpiste, auf der zahlreiche Flüsse geflurtet werden müssen, zur Eldgjá (Feuerschlucht). Es handelt sich um die längste Vulkanspalte der Erde; bei ihrer Entstehung um das Jahr 930 wurden etwa 19 Kubikkilometer Lava ausgestoßen.
1 Übernachtung im Hotel in Kirkjubæjarklaustur.
(* Falls die Witterungsverhältnisse das Befahren der Hochlandpiste nicht zulassen, werden wir an der Küste entlang fahren, wo uns ebenfalls eine Fülle landschaftlicher Höhepunkte erwartet).
Tag 4: So. 05.09.
Kirkubæjarklaustur - Skaftafell - Jökulsárlón (fakultativ Bootsfahrt) -Djúpi- vogur
Von Klaustur begeben wir uns nach dem Frühstück in einen der vier Nationalparks in Island, den Skaftafell Nationalpark, der zu den größten Nationalparks Europas gehört, dem Vatnajökull-Nationalpark. Europas größter Gletscher Vatnajökull dominiert die Landschaft mit seinen vielen Gletscherzungen und den Eisbergen, die auf einem Gletschersee unmittelbar an der Küste treiben. Bei einer fakultativen Bootsfahrt auf dem See Jökulsárlón können wir die Welt der blauschimmernden Eisriesen bewundern. Der Gletschersee diente bereits als Schauplatz für bekannte Filmproduktionen wie James Bond – Stirb an einem anderen Tag, Tomb Raider und Batman Begins. Nach der Bootsfahrt geht es entlang einer atemberaubenden Küste in das freundliche Fischerdorf Djúpivogur.
1 Übernachtung im Hotel in Djúpivogur.
Tag 5: Mo. 06.09.
Djúpivogur - Ostfjorde - Egilsstaðir – Mývatn
Heute stehen die Ostfjorde des Landes auf dem Programm. Der Osten ist der älteste Teil des Landes und ist bekannt für Bergkristalle und andere Mineralien, die hier häufig gefunden werden können. Die Natur und die Fjorde sind hier faszinierend. Die grösste Stadt im Osten ist Egilsstaðir am Lagarfjlót See, in dem das Monster Lagafjlótsormurinn leben soll. Unser Tag endet in Mývatn. Wir befinden uns in einer der neiderschlagärmsten Regionen Europas mit oft klarem Himmel. Da zudem das sogenannte Polarlichtoval fast immer über dieser Region liegt, sind die Chancen nach Dunkelheitseinbruch Polarlichter zu beobachten, außerordentlich gut.
3 Übernachtungen im Hotel in Mývatn.
Tag 6: Di. 07.09.
Mývatn (Besuch der wichtigsten geologischen Stätte am See)
In dem einzigartigen Gebiet, das vollkommen vom Vulkanismus geprägt ist, befinden sich zahlreiche Naturwunder, merkwürdige Lavaformationen, attraktive Buchten, Pseudokrater und seltene Vogelarten. Unter anderem können wir gleich bei unserem Hotel auf einer Halbinsel die Pseudokrater von Skutustaðir bewundern, die durch den Zusammenstoß von Lava und Wasser entstanden sind. Dimmuborgir (die dunklen Burgen), der Aschekrater Hverfjall und das Sol- fatarengebiet Námafjall sind weitere Highlights im heutigen Programm. Wegen seiner „außerirdischen“ Landschaft wurde das Gebiet um den Mývatn einst als Übungsgelände für die Mondfahrer der NASA genutzt. Wenn es das Wetter zulässt, haben wir am späten Abend wieder eine gute Chance Polarlichter zu sichten.
Tag 7: Mi. 08.09.
Mývatn (Hochlandtour Mývatn - Herðubreið - Askja und zurück)**
Der Tafelvulkan Herðubreið, die Königin der isländischen Berge, ist unser erstes Ziel auf dem heutigen Tagesplan. Dort befindet sich eine der wenigen Oasen in der unwirtlichen “Missetäterwüste”, welche einst die letzte Zuflucht für Ausgestoßene war. Unsere Fahrt führt dann zur Askja-Caldera, in der sich zwei sehr unterschiedliche Seen befinden, die erst im Jahr 1875 bei einem verheerenden Ausbruch entstanden sind. Der weitaus größere un kalte See (Öskjuvatn) ist ein Einbruchsbecken und der tiefste See Islands. Viti (“Hölle”) ist ein Maar, auf dessen Grund sich ein kleiner und warmer See gebildet hat. Nach einem Tag voller faszinierender Eindrücke kehren wir zum Mývatn zurück. (** Falls die Witterungsverhältnisse es nicht zulassen, diese Tour zu unternehmen, werden wir eine ähnlich attraktive Alternativ-Tour anbieten).
Tag 8: Do. 09.09.
Mývatn - Goðafoss – Akureyri
Heute verlassen wir Mývatn. Am Wasserfall der Götter, dem Goðafoss, genießen wir unseren ersten Zwischenstopp. Der geschichtsträchtige Wasserfall ist einer der schönsten und bekanntesten der Insel. Der Sage nach soll der Gode Þorgeir um das Jahr 1000 nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder in den Goðafoss geworfen haben. Der nächste Halt ist Akureyri, die Hauptstadt Nordislands. Hier ist ausserhalb des Hauptstadtbezirks das größte Bevölkerungszentrum des Landes. Wir unternehmen eine Rundfahrt durch die sympathische Stadt und besuchen unter anderem ihr Wahrzeichen, die Akureyrarkirkja (Akureyri´s Kirche), den Hafen und die gemütliche Innenstadt.
1 Übernachtung im Hotel in Akureyri
Tag 9: Fr. 10.09.
Akureyri - Glaumbær & Víðimýri - Hvammstangi - Reykjavík
Heute geht die Reise nach Skagafjörður. Es ist das Zentrum der Pferdezucht und der Inbegriff des ländlichen Islands. Unser Ziel ist der Museumshof Glaumbær. Hier finden wir einen Torfhof aus dem 19. Jahrhundert, der zu damaliger Zeit einer der Luxushöfe war. Nur hier erleben wir ganz nah, wie das ursprüngliche Leben der Isländer war. Nach unserem Aufenthalt in Glaumbær Besuch der Kirche Viðimýri, eine der wenigen erhaltenen Torfkirchen des Landes. Zum Abschluss der Reise haben wir in Hvammstangi die Gelegenheit, landestypische Wollprodukte ein- zukaufen. Weiter geht es über Borgarnes nach Reykjavík.
1 Übernachtung im Hotel in Reykjavik
Tag 10: 11.09.
Transfer zum Airport und Abflug
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen Kevlafík und Rückflug nach Deutsch- land.
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Preise und Leistungen
10-tägiges Reiseprogramm, 02.09.-11.09.2010
Pro Person im Doppelzimmer:Euro 2.490,--
EZ-Aufpreis Euro 390,--
Darin enthalten sind:
- Hin- und Rückflug Frankfurt-Reykjavik-Frankfurt mit Icelandair
- 9 Übernachtungen mit HP in landestypischen 2-3* Hotels/Gästehäusern
- alle Exkursionen und Transfers,
- lokale deutschsprachige Reiseleitung
- Erfahrene deutsche Reisebetreuung
- Beobachtungs- und Besichtigungsprogramme wie im Programm
beschrieben, außgenommen Ausflüge mit "faktultativ" angegeben.
- alle Transporte und Transfers mit landesüblichen Reisebus auf Island
Nicht enthalten:
Sonstige Mahlzeiten, Trinkgelder, private Ausgaben, eventuelle Kerosinaufpreise
(Zubringerflüge innerhalb Deutschland gegen Aufpreis zubuchbar (ca. Euro 100,-- Aufpreis)
Ablaufänderungen der Ausflüge, Besichtigungen und Beobachtungsprogramme sind vorbehalten.
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
Maximale Teilnehmerzahl: 20 Personen
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Das Klima
ist ozeanisch kühl, geprägt vom relativ warmen Irmingerstrom (5 °C) an der Südküste und vom kalten Grönlandstrom an der Nordost- und Südwestküste. Die Niederschläge betragen bis zu 2000 mm im Jahr. Aufgrund des warmen Golfstroms ist das Klima in Island milder als in anderen Regionen dieser Breitengrade. Die Winter sind vergleichsweise mild und die Sommer eher kühl. In den letzten Jahrzehnten macht sich die Globale Erwärmung durch einen leichten Anstieg der Durchschnittstemperaturen bemerkbar, was am Rückzug einzelner Gletscher- zungen bis hin zum völligen Abschmelzen kleinerer Gletscher (zum Beispiel der heute verschwundene Ok-Gletscher) drastisch beobachtbar ist. Am wärmsten ist es in Island in der Zeit von Mitte Juni bis Ende August/Mitte September. Die Tagestemperaturen schwanken zwischen 0 und 3 °C im Winter und zwischen 12 und 15 °C im Sommer, wobei es im Landesinneren teils deutlich kühler sein kann. Aber auch wesentlich höhere Temperaturen treten im Sommer (über 20 °C bis Mitte/Ende September) in einigen privilegierten Lagen auf. Vor allem wegen des Golfstroms fällt im Süden der Insel vergleichsweise selten Schnee. Die geringsten Niederschläge fallen in Island in den frühen Sommermonaten, wobei es hier signifikante lokale Unterschiede gibt. Im Nordosten ist es tendenziell trockener, da sich die von Süden kommenden Wolken häufig über dem 8100 km² großen Gletscher Vatnajökull ausregnen. Auch die Sonnenscheindauer ist daher etwa im Gebiet des Sees Mývatn höher als in anderen Regionen des Landes. Bei Nordwind ist der Effekt umgekehrt: Im Norden regnen sich die Wolken ab, während es in den südlichen Regionen sonnig und warm ist.
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Reiseroute Island |
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